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trost 1-5

Dezember 2009

01


"Der war fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und mied das Böse"
Hiob 1,2

02


"Es ist für uns gut, wenn wir zuweilen in grosse Schwierigkeiten geraten; denn dadurch wird der Mensch wieder daran erinnert, dass er in der Fremde ist und seine Hoffnung auf nichts in dieser Welt setzen soll."
Thomas a Kempis, De imitatione Christi, XXII. Kapitel, Vom Segen der Trübsal

03


"Man behauptet, das Schicksal verstehe sich vorzüglich darauf, die Schlinge um den Hals seines Opfers nach und nach immer enger zu ziehen; nach meiner Ansicht aber versteht es noch viel besser, Bindungen zu zerreißen. Auf die dauer hilft es uns - mit oder ohne unseren Willen - aus der Vergangenheit, indem es uns von allen Bindungen befreit."
Yourcenar, Marguerite, Der Fangschuß, Müchen 2004, S. 73

04


Trost
Weißt du, was in dieser Welt
Mir am meisten wohlgefällt?
Daß die Zeit sich selbst verzehret
Und die Welt nicht ewig währet.
Friedrich von Logau

05


"Erflehe nichts: Aus vorbestimmten Los
Vermag kein Sterblicher sich zu befrein."
Sophokles, Antigone, Stuttgart 1992, S. 58

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» Zur Welt flüchten. Überlegungen zum Weltbegriff ausgehend von H. Arendt (pdf -427 kb)

» Spiel- und Übergangsräume bei D. W. Winnicott und H. Arendt (pdf - 40 kb)

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